Mosta und der Dom
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Mosta ist eine große, im Zentrum von Malta liegende Stadt, die mit vielen bekannten Legenden in Zusammenhang gebracht wird.

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Rund um die Stadt gibt es zahlreiche interessante historische Orte, beispielsweise die Victoria Lines, die vom britischen Empire als Verteidigungsmechanismus gegen die Landinvasionen aus dem Norden errichtet wurden.

Mosta beherbergt den weltweit drittgrößten Dom mit einer freitragenden Kuppel. Er ist der Himmelfahrt der Jungfrau Maria geweiht. Die Kirche ist am besten unter dem Namen Rotunda of St. Marija Assunta bekannt. Sie wurde während des Zweiten Weltkrieges beinahe von der Deutschen Luftwaffe zerstört, als eine Bombe die Kuppel des Doms traf, jedoch nicht explodierte. Zwei weitere Bomben prallten von der Kuppel ab und landeten - ebenfalls ohne zu explodieren - auf dem Platz. In der Kirche finden Sie mittlerweile eine Nachbildung der Bombe, die als Mahnmal an die Vergangenheit erinnern soll.

Der Dom wurde zwischen 1833 und 1871 an dem Platz erbaut, an dem sich vorher ebenfalls eine Kirche befand. Die Pläne für den Bau wurden von Giorgio Grognet de Vasse entworfen, der sich das Pantheon in Rom zum Vorbild nahm.

Eine weitere berühmte Attraktion Mostas ist die Kapelle mit dem Namen Speranza Chapel, die sich ganz in der Nähe des Speranza-Tals befindet. Die Legende besagt, dass sich während der türkischen Invasion, die zwischen 1760 und 1761 stattfand, ein Mädchen und dessen Geschwister um das Schaf der Familie kümmerten. Den Geschwistern gelang die Flucht, das Mädchen konnte jedoch nicht schnell genug wegrennen. Es fand Unterschlupf in einer Höhle und betete dort zur Muttergottes, die daraufhin eingriff und ein Spinnennetz über der Öffnung der Höhle entstehen ließ. Die türkischen Eindringlinge ignorierten die Höhle, da das Spinnennetz noch immer intakt war.

Es gibt noch viele weitere Geschichten und Legenden, aber die werden Sie hören, wenn Sie nach Malta kommen!

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